1250 Jahre Weinsheim

Sitzung des Ausschusses für Jugend und Soziales

Montag, 21. Juni, 19 Uhr, Palmsteinhalle

Der Ausschuss für Jugend und Soziales befasste sich schwerpunktmäßig mit dem Kindergarten.

  • Erweiterung Küche: Die Küche muss zur Erfüllung der Anforderungen im Rahmen des neuen Kita-Gesetzes erweitert werden. Dazu wird eine Spülküche zusätzlich eingebaut. Das Treppenhaus neben der jetzigen Küche wird hierzu umgebaut. Die Kosten liegen bei rund 25.000 Euro. In den Sommerferien geht der Umbau vonstatten.
  • Fenster und Türen: Seit mehreren Monaten bereitet ein Planer den Austausch der Fenster im EG sowie die Durchführung verschiedener Brandschutzmaßnahmen vor. Dazu gehört auch ein Sonnenschutz für das EG an der Südseite. Dort soll es im Idealfall Sonnensegel geben, deren Förderung noch geprüft wird. Sobald wie möglich sollen diese Maßnahmen umgesetzt werden, allerdings zieht sich das Projekt aufgrund zahlreicher Absprachen (Behörden, Brandschutz, Klimaberatung etc.) in die Länge. Ausführung: unbekannt, hoffentlich noch 2021.
  • Container und Erweiterungsbau: Der Kindergarten ist zu klein. Das Problem, das wir seit den Kommunalwahlen 2019 wälzen, soll nun, nachdem auch das Land die Dringlichkeit bestätigt hat, erneut angegangen werden. Der Ausschuss ist für die Anschaffung/das Mieten eines Containers, der die Platznot bis zur Realisierung eines Anbaus lindern soll. Mietkosten für drei Jahre inkl. Zusatzarbeiten: rund 20.000 Euro. Das Raumkonzept sieht verschiedene Varianten vor, wie die Gruppen im EG dann geordnet werden können. Ein größerer Essensraum und ein vergrößerter Schlafbereich wären so machbar. Der OGR soll darüber beschließen.
  • Außerdem muss ein Grundsatzbeschluss zur Erweiterung gefasst werden, darüber wird in einer der nächsten Sitzungen des OGR gesprochen.
  • Streuobstwiese: Die Wiese hinter der Tennisanlage in südlicher Richtung gehört der Gemeinde und wird den Kindergartenkindern als weiteres Angebot zur Verfügung stehen. Durch verschiedene Fördermittel konnten Tipis, Hängematten und Unterstellmöglichkeiten angeschafft werden. In mehreren Arbeitseinsätzen mit Unterstützung der Elternschaft soll das Gelände nach und nach erschlossen werden.
  • Betriebsträgerschaft des Kindergartens durch die VG: Die These, die auch der Städte- und Gemeindebund sinngemäß so formuliert: Zunehmende rechtliche und anderweitige Anforderungen an das „Unternehmen Kindergarten“ bringen das Management per Ehrenamt an die Grenzen und darüber hinaus. In der VG wird daher diskutiert, ob die VG als Verwaltung die Betriebsträgerschaft übernehmen könnte/sollte. Das Gebäudemanagement bliebe bei uns. Alles andere würde zentral gesteuert/verwaltet. Diese Idee wird sowohl von den Ausschussmitgliedern als auch der Kita-Leitung unterstützt, da damit eine erhebliche Professionalisierung der Abläufe einherginge inklusive Personalmanagement etc.
  • Jugendraum: Dieses Angebot soll auf jeden Fall erneut unter die Lupe genommen werden. Aktuell gab es private Initiativen, aber wenn die schlimmste „Corona-Zeit“ vorüber ist, soll das Thema mit Gemeindeunterstützung angegangen werden.
  • Zustand Spielplatz Bergstraße: Bänke in schlechtem Zustand, auch Belästigung durch „reifere“ Spielplatzgäste durchaus dort üblich.